|
In diesem Jahr feiert der Wettbewerb "Jugend forscht" sein 40. Jubiläum. Ein guter Anlass allen Beteiligten für die Arbeit der vielen Jahre zu danken und weiter gutes Gelingen zu wünschen. Aber natürlich ist es nicht nur der Verdienst der Organisatoren, der den Wettbewerb so erfolgreich macht, sondern es geht hier um die Jugendlichen, die so kreativ experimentieren und forschen. Was die 16-21jährigen in den Naturwissenschaften austüfteln und bauen ist bewundernswert und bringt nicht nur den Bundeskanzler, der jedes Jahr die Preisträger empfängt, zum Staunen. Ich finde wichtig, dass es Wettbewerbe gibt und sie gefördert werden. Drei Aspekte machen „Jugend forscht“ so wertvoll. Erstens bekommen die Kinder und Jugendlichen so Anreize sich auch außerhalb der Schule mit Technik und Naturwissenschaft zu beschäftigen. Viele merken erst hier, dass das jeweilige Fach wirklich spannend sein kann. Zweitens wird das Miteinander gefördert, denn es gibt besonders viele Klassenprojekte, bei denen zusammen geforscht wird. Und drittens beleben Konkurrenz und Auszeichnungen ja bekanntlich auch den Wetteifer. Über die Resultate besonders bei uns im Landkreis, im Land nehmen jedes Jahr fast 10.000 Schüler teil, freue ich mich. Im Albert-Einstein-Gymnasium in Buchholz haben zum Beispiel gerade drei Abiturienten den ersten Platz im Regionalwettbewerb gewonnen. Sie überzeugten die Preisrichter mit einer Anlage, mit der sie die Strahlung von Himmelskörpern messen können. Etwas, das sicher auch dem Namensgeber ihrer Schule in seinem Ehrjahr imponiert hätte. Im Schulzentrum am Kattenberge machten 40 Schüler der fünften bis zur siebten Klasse über längere Zeit in Kooperation mit dem Naturschutzbund (Nabu) ein Projekt zum Thema Fledermäuse. Auch Schüler des Gymnasiums Soltau wurde bereits Landesmeister. Wenn wir in Deutschland der Meinung sind, dass Bildung die Grundlage und die Zukunft unseres Landes ist, dann müssen wir vorrangig die primären Einrichtungen wie Kindergarten, Schule und Universität unterstützen und verbessern. Dabei ist jede politische Ebene, Kommune, Land und Bund gefragt. Notwendig ist es aber auch, sich für ein lebenslanges Lernen einzusetzen. Der Wettbewerb „Jugend Forscht“ ist eine wunderbare Grundlage.
|