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Pressemitteilung 01/2000
Donnerstag, 20. Januar 2000
 
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Holocaust-Mahnmal in Berlin: Mehr als ein symbolischer Akt

Die kultur- und medienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Monika Griefahn, erklärt zum heutigen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus:

"Mit der Feierstunde im Bundestag und dem symbolischen Akt zur Errichtung des Holocaust-Mahnmals in den Berliner Ministergärten hat die mehr als zehn Jahre dauernde Diskussion um das Mahnmal einen wichtigen Schritt nach vorn getan. Der Deutsche Bundestag bemüht sich damit um einen würdigen Umgang mit den Opfern des deutschen Faschismus. Dies ist um so wichtiger, als man sieht, dass Antisemitismus auch zu Beginn des neuen Jahrhunderts noch immer in der Gesellschaft verwurzelt ist. Hier geht es darum, ein Zeichen gegen Intoleranz und für eine weltoffene Gesellschaft zu setzen. Mit dem "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" schafft die Stiftung einen Raum, der zum Nachdenken anregt, der geplante Ort der Information wird Gelegenheit bieten, sich über dieses düstere Kapitel unserer Vergangenheit weitergehend zu informieren.

Wir werden bei unserer Arbeit im Kuratorium der "Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas" darauf achten, in einem breiten Konsens und enger Zusammenarbeit mit den jüdischen Vertretern und denen der anderen Gedenkstätten im Kuratorium ein Gesamtkonzept zu erarbeiten, damit das Mahnmal nicht singulär steht, sondern ein Teil des Erinnerns ist."

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de