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Pressemitteilung 03/2000
Montag, 7. Februar 2000
 
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Nahverkehr Landkreis Harburg, Uelzen und Lüneburg

Dr. Peter Struck MdB, SPD-Fraktionsvorsitzender
Arne Fuhrmann MdB, Lüneburg
Monika Griefahn MdB, Buchholz
Uwe Inselmann MdL, Lüneburg (Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen)
Wolfgang Schurreit MdL, Lüneburg (Wirtschafts- und Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen)
Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Lüneburg

Pressemitteilung vom 7. Februar 2000

1. Nach dem Ende der Baupläne für den Transrapid müssen die geplanten Gelder in den norddeutschen Raum fließen. Gemeinsam fordern der Lüneburger Oberbürgermeister und die örtlichen Abgeordneten den schnellen Ausbau der Gleisverbindungen zwischen Hamburg und Berlin. Dies betrifft sowohl die nördliche Strecke über Wittenberge als auch die südliche Trasse von Hamburg über Winsen, Lüneburg, Uelzen und Stendal nach Berlin. Der Ausbau ist sowohl für die schnelle Personenbeförderung (90 Minuten Fahzeit über Wittenberge) als auch zur Verbesserung des Güterverkehrs notwendig und schnell realisierbar.

2. In diesem Zusammenhang hat die schnellstmögliche Realisierung des 3. Gleises von Stelle nach Lüneburg erste Priorität sowohl für die Stadt Lüneburg als auch für das Land Niedersachsen und die örtlichen Bundestagsabgeordneten. Der Wirtschafts- und Verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Wolfgang Schurreit erklärt in diesem Zusammenhang, daß das Land Niedersachsen die Umweltverträglichkeitsstudie und das Planfeststellungsverfahren zügig durchführen wird. Die Bundestagsabgeordneten erwarten die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan 2002 und den Finanzierungsplan. Hinzuweisen ist darauf, daß der jetzt gültige Bundesverkehrswegeplan noch unter der alten Kohl-Regierung erstellt worden ist und das 3. Gleis nicht enthält. Derzeit wird der Bundesverkehrswegeplan umfassend überarbeitet.

3. Der Oberbürgermeister und die Abgeordneten begrüßen in diesem Zusammenhang auch die Überlegungen und Pläne des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV), die S-Bahnen in der Metropolregion Hamburg und somit auch in den Landkreisen Harburg und Lüneburg auszubauen. Die Nachrüstung von modernen S-Bahnzügen mit Stromabnehmern und Trafos macht diese für die vorhandenen Bahnstrecken tauglich und ist außerdem technisch und finanziell machbar. Für die Strecke über Winsen nach Lüneburg ist daneben aus Kapazitätsgründen das 3. Gleis notwendig. Der Oberbürgermeister und die Abgeordneten fordern die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen auf, ein konkretes Angebot des HVV einzuholen.

"Wir werden die Chance nutzen, die durch die neue Situation entsteht, und diese Projekte zur Verbesserung des Nahverkehrs in den Landkreisen Uelzen, Lüneburg und Harburg voranbringen," erklären der Lüneburger Oberbürgermeister und die örtlichen SPD-Bundes- und Landtagsabgeordneten.

 
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