2. Schreiben an die deutsche BP / BP Solarex
vom 14. April 2000
Monika Griefahn MdB
Uwe Harden MdL
Brigitte Somfleth MdL
Dietmar Stadie, SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender
Deutsche BP Aktiengesellschaft
Geschäftsbereich BP Solar
Sachsenkamp 1-3
20097 Hamburg
Winsen, den 14. April 2000
Möglicher Bau einer BP Solarfabrik in Niedersachsen
Sehr geehrte Damen und Herren,
derzeit plant die BP dem Vernehmen nach, in Niedersachsen
einen Hightech-Solarbetrieb anzusiedeln. Wie einer Pressemitteilung
der deutschen BP vom 9. November 1999 zu entnehmen ist, führen die
BP Solarex und das Land Niedersachsen gemeinsam mit einem Projektteam
eine Machbarkeitsstudie durch, die die Wirtschaftlichkeit eines
Hightech-Solarbetriebes für Dünnschichtsolarmodule aus amorphem
Silizium untersuchen soll.
Wir begrüßen außerordentlich das Engagement der
BP im Solargeschäft mit dem beeindruckenden 20 %-Weltmarktanteil.
Wir schreiben Ihnen heute, weil wir glauben, dass
viele Gründe für einen Standort im Landkreis Harburg sprechen. Trotz
der Nähe zu Hamburg sind die Grunderwerbskosten und die Grund- und
Gewerbesteuer im Landkreis Harburg auf einem vergleichsweise niedrigen
Niveau. Der Landkreis Harburg ist durch die A 1, die A 7 und die
A 250 sowie durch die Bahntrassen Hamburg-Bremen bzw. Hamburg-Hannover
verkehrlich hervorragend angebunden und verfügt über viele denkbare
Standorte, die für das Ansiedlungsvorhaben in Betracht kämen. Kompetenter
Ansprechpartner im Landkreis wäre Herr Seyer, Geschäftsführer der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Harburg mbH (Adresse:
WLH GmbH, Hamburger Str. 8, 21244 Buchholz, Tel.: 04181 / 92360,
E-mail: wlh@lkharburg.de).
Wir würden uns freuen, wenn die deutsche BP bzw.
die BP Solarex den Landkreis Harburg bei ihrer Standortsuche in
Ihre Überlegungen miteinbeziehen könnte.
Mit freundlichen Grüßen