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Pressemitteilung 28/2000
Mittwoch, 13. Dezember 2000
 
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Zum Tod von Götz Friedrich

Monika Griefahn, Vorsitzende des Auschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, reagierte mit großer Betroffenheit auf den Tod von Götz Friedrich am Dienstag.

"Götz Friedrich war einer der profiliertesten Opernintendanten und Regisseure unseres Landes. Mit ihm verliert die deutsche Opernwelt eines ihrer phantasievollsten Mitglieder. Sein Name steht weltweit für die Erneuerung des Musiktheaters. Seine Wagnerinszenierungen hinterließen bleibende Eindrücke bei Kritik und Publikum. Auch seine Verdienste um das moderne Musiktheater, die Nachwuchsförderung und um den Opernbetrieb sind unvergessen. Bis zuletzt kämpfte er als Vorsitzender der Opernkonferenz im "Berliner Opernstreit" für sein Haus, dem er seit 1981 vorstand.

Götz Friedrich war ein Markstein der Berliner Kulturlandschaft und verschaffte der Deutschen Oper an der Bismarckstrasse Weltgeltung. Er hinterläßt eine große Lücke in Berlin, seine Strahlkraft geht aber weit darüber hinaus. Seine Werke, seine Inszenierungen bleiben hoffentlich noch lange im Repertoire der Deutschen Oper. Durch sein schöpferisches, intensives Arbeitsleben hat er die Oper modernisiert und jahrzehntelang das klassische Musikgenre mitgeprägt. Götz Friedrichs Vermächtnis sind sein künstlerisches Ethos und seine handwerkliche Perfektion. In deren Sinne lebt seine Arbeit fort."

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de