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Pressemitteilung 03/2001
Freitag, 23. Februar 2001
 
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Monika Griefahn fordert Programm zur wissenschaftlichen Begleitung der Umstellung von konventionellem zu ökologischem Landbau in Wasserschutz- und Landschaftsschutzgebieten:
Schreiben an Landwirtschaftsministerin Künast

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn hat sich in einem Schreiben an die Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Frau Renate Künast, gewandt. Monika Griefahn regt in dem Schreiben an, ein Förderprogramm zur wissenschaftliche Begleitung der Umstellung von konventionellem zu ökologischem Landbau in Wasserschutz- und Landschaftsschutzgebieten aufzulegen.

Viele Landwirte sind bereit, den Umbau zum ökologischen Landbau zu vollziehen. Im Landkreis Harburg spielt die Landwirtschaft immer noch eine wichtige Rolle. Im Landkreis Harburg, der zum Teil auch vom Fremdenverkehr in der Lüneburger Heide profitiert, gibt es neben der konventionellen Landwirtschaft auch einige aktive ökologische Bauernhöfe. Das Gebiet ist gleichzeitig der größte "Wasserlieferant" für die Hansestadt Hamburg. Die Wasserqualität ist gut, es gibt eine große Anzahl von Wasserschutz-, Wassereinzugs- und Naturschutzgebieten. Die Landwirtschaft hat bereits - obwohl ein wichtiger Faktor in der Region - mit hohen Auflagen gelebt. So dürfen Sonderkulturen (Heidelbeeren, Erdbeeren etc.) nur in begrenzten Mengen angebaut werden; außerdem sind Kulturen, die normalerweise einen Zwischenfruchtanbau erfordern, äußerst eingeschränkt.

Deshalb haben sich Landwirte, die durchaus sehr engagiert eine naturnahe und angepasste Landwirtschaft praktizieren wollen, an die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn gewandt und darum gebeten, dass sie bei einem Umstellungsprozess mit wissenschaftlicher Begleitung unterstützt werden. Diese Bitte hat Monika Griefahn an die Landwirtschaftsministerin Renate Künast und an die Regierungsfraktionen weitergegeben und darauf hingewiesen, dass regionales und Direktvermarktung im Landkreis Harburg im Einklang mit den Zielen der neuen Landwirtschaftsministerin bereits in großem Stil praktiziert werden. Allerdings sind die Möglichkeiten bei einem sehr mageren Boden begrenzt.

Monika Griefahn hat deshalb darum gebeten, dass ein Sonderprogramm sowie die wissenschaftliche Begleitung der Umstellungsprozesse in Regionen mit niedrigen Bodenwerten aktiv gefördert werden.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de