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Errichtung von Lärmschutzwänden und
-wällen |
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Installation von Schienen-Schmiereinrichtungen |
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Entdröhnung von Stahlbrücken |
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"Besonders überwachtes Gleis"
mit intensivierter Gleispflege |
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Einbau von Schallschutzfenstern und Lüftungseinrichtungen |
Der genaue Umfang und die Gestaltung der Sanierungsmaßnahmen
werden durch detaillierte schalltechnische Gutachten festgelegt.
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn hatte
sich gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden, den Anliegern und
im konkreten Fall der SPD Jesteburg immer wieder beim Bundesverkehrsministerium
und der Bahn für einen besseren Lärmschutz eingesetzt. Monika Griefahn:
"Ich freue mich, dass es uns mit gemeinsamer Anstrengung gelungen
ist, Lärmschutzmaßnahmen in Jesteburg zu erreichen. Dies ist ein
großer Fortschritt, wenn man bedenkt, dass es bis 1998 so gut wie
keinen nachträglichen Lärmschutz an Schienenstrecken gab und erst
die neue Bundesregierung dieses Problem in Angriff genommen hat."
Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Schutz
vor Verkehrslärm auf eine verbesserte gesetzliche Grundlage zu stellen.
Sie hat im Vorgriff darauf ein Sonderprogramm Lärmschutz für Härtefälle
an bestehenden Schienenstrecken aufgelegt. Seit 1999 stellt der
Bund dafür jährlich 100 Mio. DM im Rahmen einer haushaltsrechtlichen
Regelung bereit. Auch für die Folgejahre sind Beträge in gleicher
Höhe eingeplant.
Gemessen an dem tatsächlichen Bedarf, der durch
langjährige Unterlassungen in der Vergangenheit erhebliche Ausmaße
angenommen hat, erzwingen die Begrenztheit der verfügbaren Finanzmittel,
aber auch der Planungskapazitäten zunächst eine Konzentration auf
die dringlichsten Härtefälle. Diese sind gekennzeichnet durch eine
sehr hohe Lärmbelastung vor allem durch nachts fahrende Güterzüge
in großer Anzahl sowie eine große Anzahl dadurch betroffener Bürger.
In einer ersten Liste "Härtefälle für eine Lärmsanierung
an bestehenden Eisenbahnstrecken" vom 1. Dezember 1999 hat das Bundesministerium
für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen die gravierendsten Sanierungsabschnitte
aufgeführt. Nun wird eine Fortschreibung der Liste vorgenommen.
Zu den bisherigen 109 Abschnitten sind 125 weitere neu hinzugekommen,
darunter auch der Jesteburger Abschnitt. Nach den inzwischen gesammelten
Erfahrungen über Planungsablauf und Bauphase ist davon auszugehen,
dass im Regelfall eine Umsetzung der einzelnen Maßnahmen innerhalb
von drei Jahren ab der ersten Nennung in dieser Liste erfolgt, wenn
die Planung entsprechend zügig erfolgt.
Viele weitere Ortsdurchfahrten mit ähnlichen Verhältnissen
können wegen der begrenzten Kapazitäten erst bei der nächsten Fortschreibung
berücksichtigt werden. Hierfür sind aber bereits die Vorbereitungen
abgelaufen, so dass voraussichtlich schon Anfang 2002 die nächste
Fortschreibung der "Dringlichkeitsliste" vorgelegt werden kann.