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Pressemitteilung 32/2001
Dienstag, 27. November 2001
 
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Klonen menschlicher Embryonen muss international geächtet werden

Monika Griefahn, die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages erklärt:

"Die am vergangenen Sonntag von der amerikanischen Biotechnologiefirma Advanced Cell bekannt gegebenen Berichte über erste geklonte menschliche Embryonen zeigen, dass wir in unserem Bemühen, wirksame Verbote dieser Verfahren auf nationaler und europäischer Ebene durchzusetzen, nicht nachlassen dürfen. Deshalb ist auch bereits im vergangenen Jahr in die Charta der Grundrechte der Europäischen Union ein Verbot reproduktiven Klonen aufgenommen worden.

Diese Eingriffe, die unsere Identität als unverwechselbar einzigartige Wesen betreffen, hätten unvorhersehbare Auswirkungen auf das Selbstbild des Menschen und die ethische Vertretbarkeit von Manipulationen jedweder Art. Wie schon Heidegger es ausgedrückt hat: worin besteht die Menschlichkeit des Menschen? Sie ruht in seinem Wesen!"

Hinzu kommt, dass der medizinische Nutzwert des therapeuthischen Klonens von der Mehrzahl der Wissenschaftler in Frage gestellt wird, eine medizinische Notwendigkeit also nicht besteht.

Wir sollten in dieser Frage die Stärke besitzen, das "Machbare" einmal nicht umzusetzen, und bei der Abwägung des Für und Widers auch die Auswirkungen auf unsere Kultur des Miteinanderlebens in einer offenen Gesellschaft, in der die selbstverständliche Gleichbehandlung aller Menschen ein oberstes Diktum ist, sorgfältig einzubeziehen.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de