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Pressemitteilung 21/2002
Donnerstag, 12. September 2002
 
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Monika Griefahn zum "Ritter der Ehrenlegion"ernannt

Der französische Botschafter in Deutschland, Claude Martin, hat am 11.9.2002 in seiner Berliner Residenz im Namen des Staatspräsidenten Chirac Frau Monika Griefahn den Orden eines Ritters der Ehrenlegion verliehen. Dies ist der höchste Orden, den der französische Staat zu vergeben hat.

Das Foto zeigt den französischen Botschafter Claude Martin und Monika Griefahn
Das Foto zeigt den französischen Botschafter
Claude Martin und Monika Griefahn MdB

An der feierlichen Zeremonie nahmen Kulturstaatsminister Prof. Julian Nida-Rümelin, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses Hans-Ulrich Klose, der Chef der Berliner Staatskanzlei André Schmitz, der Bürgermeister der Heimatstadt Buchholz Norbert Stein, hochrangige Vertreter der französischen Botschaft, sowie zahlreiche Freunde und Weggefährten der Geehrten teil.

Der Botschafter Claude Martin sagte in seiner herzlichen Ansprache: "Heute wollen wir vor allem die Freundin Frankreichs ehren. Auf jeder Ihrer Lebensetappen war die Verbindung zu Frankreich deutlich, auch wenn die Region, aus der Sie kommen, zum englischen Königreich gehörte und eher im Ruf steht, angelsächsischen Einflüssen unterworfen zu sein. Sie sind zu dieser herkömmlichen Meinung der lebendige Gegenbeweis!"

Staatsminister für Kultur Prof. Julian Nida-Rümelin, Monika Griefahn und der französische Botschafter in Deutschland S.E. Claude Martin
Staatsminister für Kultur Prof. Julian Nida-Rümelin,
Monika Griefahn und der französische Botschafter
in Deutschland S.E. Claude Martin

Monika Griefahn stellte in ihrer Rede die wichtige Rolle des deutsch-französischen Jugendwerkes und der Städtepartnerschaften für die deutsch-französischen Beziehungen dar. Ihnen komme eine ebenso bedeutende Rolle zu, wie den Gesprächen und diplomatischen Kontakten auf höchster Ebene. Erst durch die tatsächlichen Begegnungen von Bürgerinnen und Bürgern aller Altersgruppen werde die Basis für eine lebendige und zukunftsträchtige Bindung zwischen den beiden Staaten gelegt.

Beide Staaten hätten auch weiterhin eine Motorrolle für die Einigung und die Erweiterung Europas.
"Die Zusammenarbeit und Freundschaft ist nicht selbstverständlich und muss immer wieder neu erarbeitet werden. Ich freue mich und bin geehrt, dass die französische Regierung mit der ich nicht nur spannungsfreie Erlebnisse hatte (besonders in Umweltfragen und zu Greenpeace-Zeiten), dennoch meine dreißigjährigen Aktivitäten im deutsch-französischen Kontext würdigt."

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de