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Pressemitteilung 19/2003
Montag, 30. Juni 2003
 
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Zivildienstschule Buchholz: Einführungslehrgänge für Zivildienstleistende sollen wirtschaftlicher organisiert werden

Die Debatte um die Wehrpflicht und die Haushaltslage des Bundes betrifft auch staatliche IInstitutionen, wie den Zivildienst und die Zivildienstschulen.

Die Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn (SPD) und der Bürgermeister der Stadt Buchholz, Norbert Stein, betonten bei einem Informationsgespräch in der Zivildienstschule Buchholz ausdrücklich den Wert der Zivildienstschule für die Stadt und den Landkreis. Monika Griefahn hatte sich schon 1998 erfolgreich für den Erhalt des Schulstandortes eingesetzt.

Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Regierungsdirektor Eckhard Reichelt, Gesamtbetriebsratsvorsitzender Harry Kallinosky, Monika Griefahn MdB, Schulleiter Wolfgang Pfister, Bettina Hagedorn MdB und der Buchholzer Bürgermeister Norbert Stein.
Regierungsdirektor Eckhard Reichelt, Gesamt-
betriebsratsvorsitzender Harry Kallinosky,
Monika Griefahn MdB, Schulleiter Wolfgang Pfister,
Bettina Hagedorn MdB und der Buchholzer
Bürgermeister Norbert Stein (v.l.n.r.).

Der Einladung von Monika Griefahn war auch die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn (SPD) gefolgt. Frau Hagedorn ist Hauptberichterstatterin Haushalt der SPD für den Bereich Familie, Senioren, Frauen und Jugend und damit auch für Zivildienst und Zivildienstschulen. Ihre positive Nachricht war, dass die Zivildienstschulen nach den in diesem Jahre verfügten Kürzungen im Bereich Zivildienst für das Jahr 2004 mit keinen weiteren Kürzungen rechnen müssen. Allerdings wird in der weiteren Zukunft ab 2005 generell mit Einsparungen zu rechnen sein, wobei die Wirtschaftlichkeit insgesamt auf den Prüfstand kommen müsse. An die Zivildienstschulen erging daher ihr Aufruf, die bisherige erfolgreiche Bildungsarbeit so zu gestalten, dass mit weniger Mitteln die gleichen Ergebnisse wie bisher erzielt werden. Der Bundesrechnungshof hat einen Bericht vorgelegt, in dem umfassend die Wirtschaftlichkeit der 20 Zivildienstschulen verglichen wird. Knapp 80.000 Zivildienstleistende erhalten an den Zivildienstschulen Einführungslehrgänge. Der Bund gibt hierfür rund 51 Millionen Euro pro Jahr aus.

Frau Hagedorn würdigte die in den vergangenen Jahren erbrachten Leistungen der Zivildienstschule Buchholz, die sowohl pädagogisch als auch betriebswirtschaftlich einen hohen Vergleichswert aufweisen und ermutigt den Schulleiter, Wolfgang Pfister, bei der Fortsetzung. Insgesamt werden jährlich an der Zivildienstschule Buchholz rund 5000 Zivildienstleistende in einwöchigen Einführungslehrgängen auf ihre staatsbürgerliche Tätigkeit vorbereitet.

Der zuständige Regierungsdirektor des Bundesamtes für den Zivildienst, Eckhard Reichelt, ergänzte, dass das Bundesamt mit seinen insgesamt 20 Zivildienstschulen in den vergangenen Jahren flexibel auf quantitative und qualitative Herausforderungen reagiert hat.
So konnte die Quote der Zivildienstleistenden, die an Einführungslehrgängen teilnehmen, drastisch erhöht werden und in dem seit Herbst 2000 laufendem Prozess des Qualitätsmanagements der Zivildienstschulen wurden allgemein gültige Standards der Erwachsenenbildung dokumentiert und weiter entwickelt.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de