Man hat es bei den Verkehrsnachrichten
schon im Ohr: Stau auf der A 7 zwischen Walsrode und Soltau-Ost.
Dies bedeutet nicht nur die Notwendigkeit von viel Geduld für die
Autofahrer, sondern erhöht auch die Belastung auf den Umleitungsstrecken
und damit zugleich die Belastung der Anwohner. Zwischen Dorfmark
und Soltau bewegt sich der Verkehr auf der B 3 dann oft nur im Schritttempo.
Dies könnte sich in naher Zukunft
ändern, erfuhr jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn
von Angelika Mertens, der parlamentarischen Staatssekretärin im
Bundesverkehrsministerium, auf ihre Nachfrage. Kürzlich fand eine
Planungsbesprechung mit der Auftragsverwaltung Niedersachsen statt,
die jetzt vom Bundesverkehrsministerium gebeten wurde, einen detaillierten
Untersuchungsbericht bezüglich der geplanten sechsstreifigen Markierung
der A 7 zwischen dem Autobahndreieck Walsrode und der Anschlussstelle
Soltau-Ost vorzulegen.
"Ich weiß, dass die sechsstreifige
Markierung der A 7 in diesem Bereich bereits eine langjährige Forderung
ist, um besonders in Verkehrsspitzenzeiten für einen durchgehenden
Verkehrsfluss auf der A 7 zu sorgen", erläuterte die Bundestagsabgeordnete.
"Es ist ein Schritt in die richtige Richtung." In diesem Zusammenhang
wies Monika Griefahn gemeinsam mit ihrem Landtagskollegen Dieter
Möhrmann drauf hin, dass jetzt auch im Rahmen des Bundesverkehrswegeplanes
eine Planung vorgesehen ist. "Auch wenn im bisherigen Entwurf dieser
Streckenabschnitt noch nicht im vordringlichen Bedarf enthalten
ist, so ist doch die Einsetzung der Planung ein wichtiger Etappensieg,
um hier zu einer dauerhaften Lösung des Problems zu kommen."
"Oberkreisdirektor Klaus Schumacher
hatte diese Maßnahme bereits vehement seit langen Jahren gefordert",
erinnert sich Dieter Möhrmann, "und mich immer wieder gebeten, hier
tätig zu werden und mich dafür einzusetzen." Die sechsstreifige
Markierung im Vorfeld eines sechsstreifigen Ausbaus der A 7 in diesem
Streckenabschnitt sei auch eine alte Forderung der SPD-geführten
Landesregierung gewesen. "Ich bin froh, dass es jetzt damit voranzugehen
scheint."