Der Fortbestand der Zivildienstschule Buchholz bis mindestens 2006 ist gesichert. Diese frohe Botschaft konnte jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn verkünden.
Die Firma Aurelis, eine Tochterfirma der Deutschen Bahn AG, die die Gebäude der Zivildienstschulen in Buchholz, Braunschweig und Karlsruhe vermietet, hat jetzt neuen Miet-verträgen zugestimmt. Die Verhandlungen über eine Anpassung von Mietverträgen waren zunächst ins Stocken geraten. Nach massivem Einsatz der SPD-Bundestagsabgeordneten Monika Griefahn in Gesprächen mit der Firma Aurelis, dem Bundesfamilienministerium und der Stadt Buchholz (Nordheide) konnten die Verhandlungen zum Erfolg geführt werden und somit die Zukunft des Standorts der Zivildienstschule Buchholz bis mindestens 2006 gesichert werden.
Die Verträge über die Fortführung einer Zusammenarbeit können nun für alle 20 Zivildienstschulen bundesweit bis ins Jahr 2006 verlängert werden. Die Sicherung des Status Quo für alle Zivildienstschulstandorte wurde möglich, weil letztendlich alle Schulen in den Vertragsverhandlungen mit dem zuständigen Bundesfamilienministerium bereit waren, Einsparungen sowohl für das laufende Jahr als auch für die Folgejahre zuzusichern. Das bundesweite Einsparvolumen beträgt allein für die Jahre 2004 und 2005 insgesamt rund 1,5 Mio. Euro, ohne dass Standorte geschlossen werden müssten.
Besonders bemerkenswert ist aber, dass es durch weitere Anstrengungen der Beschäftigten gelingen wird, gleichzeitig die Anzahl der Zivildienstleistenden, die Unterricht erhalten werden, zu erhöhen. Damit kann jetzt insbesondere auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zivildienstschule Planungssicherheit für zunächst weitere zwei Jahre gegeben werden.