ÜBERSICHT: Wahlkreisthemen > Presse aktuell > 2004

Pressemitteilung 17/2004
Freitag, 27. Februar 2004
 
zurück zur Übersicht Seite 1/1nächste Seite
Das Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ der Stiftung Presse-Grosso und der Stiftung Lesen fördert die Medienkompetenz
Monika Griefahn besuchte Berufsbildende Schule in Buchholz

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn, hat sich am 26.Februar 2004 bei einem Besuch in der Berufsbildenden Schule in Buchholz persönlich davon überzeugt, wie dort mehr als 100 Schüler in 4 Klassen mit den Zeitschriftenangebot aus dem Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ umgehen und wie viel Spaß die Schüler am Stöbern, Lesen und Bearbeiten der unterschiedlichen Zeitschriften erleben.


Das erste Foto zeigt (von links nach rechts):
Studienrat André Kwiatkowski (Fachgymnasium
Wirtschaft, Projektkoordination), Herr Klaus Kessler
(Pressevertrieb Schwartz), Monika Griefahn MdB
und der Schulleiter Herr Meier.

Seit dieser Woche läuft das von der Stiftung Lesen und der Stiftung Presse-Grosso mit Unter-stützung des VDZ und des Bundesverbandes Presse-Grosso jetzt bundesweit durchgeführte Projekt „Zeitschriften in die Schulen“, in dessen Verlauf die Jugendlichen vier Wochen lang mit nach Altersgruppen aufgeteilten Zeitschriften-boxen versorgt werden, in denen 35 unter-schiedliche Zeitschriften enthalten sind. Das Angebot wird begleitet durch eine 54-seitige Arbeitshilfe für Lehrer mit didaktischen Tipps zur Verwendung von Zeitschriften im Unterricht. Beide Stiftungen wollen mit dieser Aktion zum einen den Spaß am Lesen fördern, zum anderen aber auch Hilfestellung in Sachen Medien-kompetenz geben.

Das Presse-Grosso, in Buchholz ist es die Firma Pressevertrieb Schwarz GmbH & Co. KG aus Fallingbostel, bei dem alle Zeitungen und Zeitschriften von den Verlagen zusammenlaufen, hat als Mitinitiator die komplette Abwicklung der Aktion übernommen. Angefangen bei der Information und Versorgung der Lehrer mit den Arbeitsmaterialien über das Sammeln und Bekleben der Leseexemplare mit Aktionsaufklebern bis hin zur wöchentlichen Belieferung aller Klassen und Schulen, nehmen die 80 allesamt mittelständischen Grossounternehmen in Deutschland ihre demokratische Verantwortung mit diesem Beitrag sehr ernst.


Das zweite Foto in der Fachklasse für angehende
Arzthelfer/innen zeigt: Studienrat André Kwiatkowski
(ganz links, Fachgymnasium Wirtschaft, Projektkoordination),
Studienrätin Andrea Albers (hintere Reihe, 4. von links,
Lehrerin der Fachklasse Arzthelfer/innen), und dann
von rechts nach links: Schulleiter Herr Meier,
Monika Griefahn MdB und Herr Klaus Kessler
(Pressevertrieb Schwartz)

Die Sicherstellung des Pressevertriebs ist ein organisatorischer und logistischer Kraftakt, den der neutrale Presse-Großhandel tagtäglich bei der Belieferung von 116.000 Einzelhandelsgeschäften rnit den circa 3.500 verschiedenen Presse-artikeln ebenso meistert, wie jetzt bei der Aktion „Zeitschriften in die Schulen“, die nun auch in Buchholz startet. Nirgendwo in Europa gibt es so wie in Deutschland ein ähnlich weit verzweigtes Angebots-stellennetz und eine so große Titelvielfalt. Insgesamt bearbeitet und bewegt das Presse-Grosso im Rahmen der Aktion bundesweit circa 1,2 Millionen Hefte kostenlos. Erstmals beteiligt sich auch der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) maßgeblich an der Finanzierung des Gemeinschaftsprojektes beider Stiftungen.

Zunächst stand ein Rundgang durch die Schule auf dem Programm, an dem neben Herrn Klaus Kessler vom Pressevertrieb Schwartz auch der Leiter der Schule, Herr Meier, und der Studienrat André Kwiatkowski (Fachgymnasium Wirtschaft, Projektkoordination) teilnahmen. Anschließend nahm man am Unterricht einer Klasse angehender Arzthelferinnen und Arzthelfer teil. In der Unterrichtseinheit der Studienrätin Andrea Albers wurde die Berichterstattung zu einem medizinischen Thema (HIV-Schutzimpfung) in verschiedenen Tageszeitungen analysiert. Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, mit Monika Griefahn zur Gesundheitspolitik zu diskutieren.

Monika Griefahn: „Das Projekt ‚Zeitschriften in die Schulen’ halte ich für vorbildlich, denn es dient dazu, die Medienkompetenz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu stärken. Für viele ist heute die Lektüre einer Tageszeitung keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Medien Internet und das Fernsehen informieren häufig nicht so verlässlich wie viele Printmedien. Gerade angesichts der Fülle von Informationsangeboten wird es immer wichtiger, Informationen und Medien richtig zu nutzen. Als Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien kann ich dieses Projekt ‚Zeitschriften in die Schulen’ nur unterstützen.“

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de