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Pressemitteilung 50/2004
Montag, 04. Oktober 2004
 
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15. Tag der Deutschen Einheit, Monika Griefahn wurde 50

Monika Griefahn feierte 50. Geburtstag im Filmmuseum Bendestorf

Am Sonntag, dem 3. Oktober 2004, feierte die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn jetzt ihren 50. Geburtstag. Monika Griefahn hatte aus diesem Anlass enge Freunde und Weggefährten zu einem Kleinen Kulturfest ins Filmmuseum Bendestorf eingeladen.

Monika Griefahn mit dem SPD-Landesvorsitzenden Wolfgang Jüttner auf ihrer Geburtstagsfeier im Filmmuseum Bendestorf
Monika Griefahn mit dem SPD-Landesvorsitzenden
Wolfgang Jüttner auf ihrer Geburtstagsfeier
im Filmmuseum Bendestorf

Zur Kultur trugen auf der Feier bei:

  • der SPD-Unterbezirksvorsitzende Klaus-Dieter Feindt mit einer humorvollen plattdeutschen Rede,
  • der SPD-Landesvorsitzende Wolfgang Jüttner mit einem politischen Rückblick auf Monika Griefahns Vita,
  • Tochter Stella Griefahn (Querflöte) und Schwester Sonja Griefahn (Saxophon) mit einem Musikstück,
  • Schwester Sonja Griefahn (Saxophon) und Lebensgefährte Wolfgang Meinert (Klavier und Gesang) mit dem Stück „Take five“ und einem französischen Chanson über Monika Griefahn
  • sowie Hans Scheibner mit politischem Kabarett.

Die Jubilarin und der Kabarettist Hans Scheibner
Die Jubilarin und der Kabarettist Hans Scheibner

Der Pianist und Dirigent Justus Frantz wollte ursprünglich kommen, musste aber leider kurzfristig absagen. Der Herausgeber und frühere Staatsminister für Kultur und Medien Michael Naumann war ebenfalls verhindert, trug aber eine charmante und pointierte Rede bei, die von der Kulturredakteurin Katharina Felixmüller verlesen wurde.

Monika Griefahn erhielt zahlreiche Gratulationen von Freunden, Bekannten und Weggefährten sowie als Gemeinschaftsgeschenk eine Ballonfahrt für die ganze Familie und ein Frühstücksgeschirr für das Berliner Büro. Ihre Mitarbeiter schenkten ihr drei Fotoalben als kleine Dokumentation ihres Wirkens in den letzten Jahren.

Nach dem Kleinen Kulturfest im Filmmuseum feierte Monika Griefahn dann noch am Nachmittag mit ihren Verwandten im engen Familienkreis.

Gruppenfoto vor dem Filmmuseum Bendestorf (s. nebenstehender Text)
Gruppenfoto vor dem Filmmuseum
Bendestorf (s. nebenstehender Text)

Das Gruppenfoto vor dem Filmmuseum Bendestorf (Makens-Huus) zeigt (v.l.n.r.): Ehemann Prof. Dr. Michael Braungart, Kabarettist Hans Scheibner, SPD-Landesvorsitzender Wolfgang Jüttner, Tochter Stella Griefahn mit Hund Max, Monika Griefahn MdB, Jonas Griefahn MdB und Sonja Griefahn, eine Schwester von Monika Griefahn, die auf der Geburtstagsfeier Saxophon spielte. Nicht auf dem Foto ist Tochter Nora, die zurzeit bei einem Sprachenaufenthalt bei Gasteltern in Frankreich ist.

 

 

Biografische Informationen über Monika Griefahn MdB

Geboren wurde Monika Griefahn am 3. Oktober 1954 in Mülheim-Ruhr. Monika Griefahn ist verheiratet mit dem Chemiker Prof. Dr. Michael Braungart und hat drei Kinder: Jonas (16), Nora (12) und Stella (8).

Von 1961 bis 1965 besuchte Monika Griefahn zunächst die Grundschule Mülheim-Ruhr, von 1965 bis 1973 dann das städtische neusprachliche Gymnasium Luisenschule, Mülheim-Ruhr. Nach dem Abitur 1973 studierte Monika Griefahn von 1973 bis 1979 Soziologie und Mathematik in Göttingen und Hamburg und schloss als Diplom-Soziologin ab.

Parallel zum Studium leitete sie von 1973-1983 beim Deutsch-Französischen Jugendwerk Seminare der Jugend- und Erwachsenenbildung in Deutschland und Frankreich für Gewerkschaften und Kirchenorganisationen. Von 1980 bis 1982 war sie Bildungsreferentin beim CVJM Hamburg.

Als Mitbegründerin und Co-Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland e.V. organisierte sie von 1980 bis 1983 unter anderem Kampagnen gegen die chemische Verschmutzung der Nordsee (Dünnsäureverklappung) und andere Formen der chemischen Umweltverschmutzung. Von 1984 bis 1990 war sie als erste Frau bei Greenpeace International Mitglied des internationalen Vorstands, leitete den Aufbau neuer Büros in Europa, Lateinamerika und in der ehemaligen Sowjetunion und war verantwortlich für Aus- und Fortbildung.

1990 holte der damalige niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder Monika Griefahn als parteilose Umweltministerin in sein Kabinett. 1992 wurde Monika Griefahn Mitglied der SPD, und war danach ab 1994 zusätzlich Landtagsabgeordnete mit dem Wahlkreis Hildesheim. In ihrer Zeit als niedersächsische Umweltministerin hat Monika Griefahn sich besonders für den Naturschutz und den Trinkwasserschutz stark gemacht. Die Nationalparke Harz und Niedersächsisches Wattenmeer sowie das Biosphärenreservat Elbtalaue sind zu einem Gutteil ihr Verdienst. Als niedersächsische Umweltministerin wehrte sich Monika Griefahn vehement dagegen, Niedersachsen mit dem Atommüllendlager Schacht Konrad bei Salzgitter und dem Zwischen- und Endlager Gorleben zum Atomklo Deutschlands zu machen, und setzte sich für die Abschaltung des Atomkernkraftwerkes in Stade sowie den Ausstieg aus der Atomenergie ein. In der Abfallpolitik gelang es Monika Griefahn, zahlreiche noch von der CDU-Landesregierung vor 1990 geplante, teure und überdimensionierte Müllverbrennungsanlagen zu verhindern und stattdessen das „Vermeiden, Vermindern, Verwerten“ zu fördern. Ein Baustein dafür sind die mechanisch-biologischen Müllverwertungsanlagen wie Lüneburg sie betreibt.

Bei den Bundestagswahlen im September 1998 gelang es Monika Griefahn, mit beachtlichem Stimmenzugewinn im Wahlkreis „Landkreis Harburg“ erstmals das Direktmandat für die SPD zu holen. 2002 verteidigte sie dann das Direktmandat im vergrößerten Wahlkreis „Soltau-Fallingbostel – Winsen L.“. Seither ist sie für die Landkreise Harburg und Soltau-Fallingbostel mit Ausnahme der Elbmarsch, Hanstedt, Salzhausen und Munster zuständig und in dem großen Wahlkreis viel zwischen Hamburg und Hannover unterwegs.

Als Mitglied des Deutschen Bundestages ist Monika Griefahn seit dem Jahr 2000 die Vorsitzende des Ausschusse für Kultur und Medien. Außerdem ist sie stellvertretendes Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Verbraucherschutz und Landwirtschaft. Im Kulturausschuss und im Auswärtigen Ausschuss hat sie neben ihren parteiübergreifenden Funktion als Vorsitzende die Funktion der Berichterstatterin für Auswärtige Kulturpolitik (Goethe Institute, Deutsche Welle, Auslandschulen, Wissenschaftsaustausch) und ist im Auswärtigen Ausschuss zuständig für die deutsch-französischen Beziehungen und die internationale Umweltpolitik. Vor 2000 war sie Sprecherin der SPD-Fraktion für die Vereinten Nationen (Oktober 1998 bis Oktober 1999) und Sprecherin der SPD-Fraktion für Kultur und Medien (Oktober 1999 bis Juli 2000). Daneben ist Monika Griefahn stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe und Mitglied der deutschen OSZE- und IPU-Parlamentarierdelegation.

Neben diesen parlamentarischen Funktionen hat sie folgende weitere Aufgaben übernommen: Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates der Deutschen Welle, Mitglied im Kuratorium der „Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas“, Mitglied der deutschen UNESCO-Kommission,-Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft, Mitglied in Vorstand und Jury des „Right Livelihood Award Foundation, Stockholm (Alternativer Nobelpreis, ehrenamtlich) und stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates der F.C. Flick - Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz (ehrenamtlich).

In ihrem Wahlkreis setzt sich Monika Griefahn seit langem für die Förderung von Tourismus und Naherholung, für die Harburger Lernwelten und für verschiedene Verkehrsprojekte wie die Ortsumgehung B 75 neu Dibbersen bei Buchholz und das 3. Gleis zwischen Stelle und Lüneburg ein sowie auch erfolgreich für den Lärmschutz an Bahnstrecken z.B. in Stelle, Jesteburg und Buchholz. Etliche für den Landkreis Harburg bedeutsame Verkehrsprojekte konnten zwischenzeitlich in den neuen Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden. 1998 konnte Monika Griefahn die von der CDU schon beschlossene Schließung der Zivildienstschule Buchholz verhindern. Im „Aktionskreis Gesicht zeigen!“ engagiert sie sich gegen Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit. Monika Griefahn ist stellvertretende Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Landkreis Harburg.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de