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Pressemitteilung 68/2004
Samstag, 11. Dezember 2004
 
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Jugend & Parlament 2004:
Interessante Tage für Claas Löppmann in Berlin

Für drei Tage wurde der 16jährige Claas Löppmann aus Bomlitz zu einem 58-jährigen Einzelhandelskaufmann namens Albert Einstein, war verheiratet, hatte drei Söhne, ihm gehörte der Wahlkreis 044 und er wohnte in Celle. Als Bundestagsabgeordneter gehörte er der Partei APD an, der Arbeiterpartei Deutschlands. Möglich machte dies die Aktion „Jugend und Parlament“ des Deutschen Bundestages, wo Jugendliche an dem Planspiel „Parlamentarische Demokratie spielend erfahren“ teilnahmen. Claas Löppmann war auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Monika Griefahn nach Berlin gefahren.


Claas Löppmann nahm auf Einladung von Monika Griefahn
an der Aktion Jugend & Parlament teil.

Wie er wurden 300 Jugendliche aus ganz Deutschland zu Bundestagsabgeordneten, die verschiedenen Parteien wie z.B. der Konservativen Volkspartei KVP oder anderen Parteien zugeteilt wurden und andere „Identitäten“ erhielten. Sie besuchten Fraktionssitzungen und arbeiteten in Ausschüssen. „Hier konnte ich plötzlich selbst an einem Ausschuss teilnehmen und meine Forderungen und Interessen über ein Mikrofon verkünden“, erzählte Claas Löppmann begeistert. „Nie hätte ich mir eine so realistische Nachspielung in den Originalräumen auch nur träumen lassen.“ Als Themen wurden Alkopops bei Jugendlichen, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Neugestaltung der Bundeswehr sowie Geschwindigkeitsbegrenzung für Kraftfahrzeuge vorgegeben. „Sehr geschickt gewählt und für unsere Altersgruppe genau richtig“, fand der junge Parlamentarier Claas Löppmann, der von seinem dreitägigen Aufenthalt und den vielen Informationen begeistert war. Es wurde über Entwürfe der Gesetze diskutiert sowie Änderungsanträge der verschiedenen Parteien behandelt. Genau wie im richtigen Parlamentarierleben.

Natürlich gehörte auch der Kontakt zu echten Parlamentariern dazu. Monika Griefahn freute sich über ihren interessierten jungen Gast: „Ich finde die Aktion Jugend & Parlament deswegen so wichtig, weil junge Menschen so schon früh erfahren, wie parlamentarische Demokratie funktioniert und dass es auch dort bestimmte Spielregeln gibt.“

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de