Monika Griefahn Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien gratuliert dem neuen Papst Benedikt XVI. herzlich zu seiner Wahl:
„De facto ist der neue Papst der alte, denn er hat mindestens die letzten 5 Jahre die Geschäfte des alten Papstes geführt und wesentlich zu den Entscheidungen beigetragen – so das ökumenische Abendmahl beim ökumenischen Kirchentag zu verbieten, den Professoren Küng und Drewerman die Lehrbefugnis zu entziehen, etc… Ich hoffe sehr, dass dennoch der neue Papst das Vertrauen, das er durch die sehr schnelle Wahl bekommen hat, nutzt, die katholische Kirche auch in Reformen zu führen und die Initiativen der ’Kirche von unten’ sowie der Befreiungstheologen aufgreift. Ebenso geht es darum, die Gleichberechtigung von Frau und Mann auch in der katholischen Kirche zu vollziehen, sei es in der Priesterweihe von Frauen oder bei der Aufhebung des Eheverbots. Um die Bindung von Menschen an die Institution Kirche zu erhalten, muss sich auch das Oberhaupt der katholischen Kirche gesellschaftspolitischen Realitäten stellen, so wie er das dankenswerter weise ja auch in seiner Ablehnung gegen den Irakkrieg getan hat!“