Am heutigen Dienstag den 26. April 2005 eröffnete Monika Griefahn das Vierte Fachgespräch zur UNESCO-Konvention zum Schutz kultureller Vielfalt. Mehr als 80 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt, um in der bundesweiten Koalition zur kulturellen Vielfalt den neuen Entwurf der UNESCO zu diskutieren. Neben zahlreichen Teilnehmern der unterschiedlichen Verbände und Interessengruppen beteiligten sich unter anderem Dr. Andrea F.G. Raschèr (Schweizerisches Bundesamt für Kultur), Paul Dubois (Botschafter Kanadas) und Akira Mizutani (Gesandter der Botschaft von Japan) an der Diskussion.
Monika Griefahn dazu:
"Es ist wichtig, die Verankerung von kultureller Vielfalt in einem internationalen Regelwerke zu diskutieren. Nur so können wir Möglichkeiten finden, das Bunte und Lebendige der unterschiedlichen Kulturen trotz der zunehmenden wirtschaftlichen Liberalisierung zu erhalten. Mit der UNESCO-Konvention haben wir die Chance, auf internationaler Ebene eine wirkungsvolle Vereinbarung zu treffen, mit der sich kulturelle Vielfalt im Zusammenhang des GATS oder anderen Abkommen behaupten kann. Ich freue mich, dass das heutige Treffen erneut gezeigt hat, auf wieviele Fürsprecher sich die kulturelle Vielfalt in Deutschland verlassen kann. Kultur ist eben nicht nur Ware, sondern öffentliches Gut.“