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Axel Gedaschko, Landrat vom Kreis Harburg, bat Monika Griefahn in einem Brief darum, für eine faire Verteilung der im Zweiten Sozialgesetzbuch festgelegten finanziellen Mittel, die vom Bund an die Kommunen fließen, zu sorgen. Hierzu stellt Monika Griefahn in einer Antwort an ihn fest:
„Ihre Darstellung ist nicht ganz korrekt. Ich sehe selbst die Ungerechtigkeit, mit der der Landkreis Harburg mehr als 3 Millionen Euro zu wenig zur Verfügung hat und beispielsweise Braunschweig von mehr als 10 Millionen Euro Überschuss profitiert. Das Land Niedersachsen hat allein in 2005 rund 50 Millionen Euro im Zuge der Hartz IV-Reformen eingesteckt und nicht seine Entlastungen beim Wohngeld - wie mit dem Bund vereinbart - an die Kommunen im vollen Umfang weitergegeben. Des Weiteren hat das Land nichts unternommen, um die regional äußerst unterschiedlichen Auswirkungen der Hartz IV-Reformen auszugleichen. Dies trifft den Landkreis Harburg besonders hart und ist auf Dauer eine Bedrohung der Kommunalfinanzen.
Deswegen möchte ich in diesem Zusammenhang noch einmal ganz drängend darauf hinweisen, dass der Bund zwar dafür sorgen kann und will, dass es zu einem fairen Ausgleich zwischen den Ländern kommt und die Kommunen ihre Aufgaben wahrnehmen können. Ein gerechter Ausgleich zwischen den Kommunen kann jedoch nur in den Ländern stattfinden. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie sich beim Land Niedersachsen für diese gerechte Verteilung einsetzen würden.“
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