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Pressemitteilung
Sonntag, 30. März 2006
 
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Jugendliche wollten’s wissen


Auch die Jugendlichen hatten eigene Vor-
stellungen zu Problemlösungen und zur
Gesellschaftsordnung – Monika Griefahn
hörte interessiert zu.

Teilnehmer des Projekts „10 unter 25“ sprachen mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Monika Griefahn über Bildung, Rente und das Kinderkriegen

Buchholz. Allerorten wird das Desinteresse Jugendlicher an Politik bemängelt – doch davon war beim Gespräch der „10unter25“-Teilnehmer mit der Bundestagsabgeordneten Monika Griefahn (SPD) nichts zu bemerken. Die SPD im Landkreis Harburg hat das Projekt, in dem Jugendlichen unter 25 Jahren Politik auf allen Ebenen kennen lernen können - von der Bundesebene über die Landespolitik bis hin ins Kommunale –, zu Jahresbeginn mit rund 20 Interessierten gestartet. Im Gespräch mit Monika Griefahn interessierten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen für Bildung, Generationengerechtigkeit und das Zusammenspiel von Kind und Karriere.

Gerade durch die Bildungsdiskussion zeigte sich, dass Politik sehr vielschichtig ist – schließlich ist Bildung im deutschen föderalen System Ländersache. Ein Beschluss des Bundes, die Einführung von Studiengebühren flächendeckend zu untersagen, sei von Bundesverfassungsgericht mit genau dieser Begründung wieder aufgehoben worden, erklärte Monika Griefahn. Genauso wenig könne der Bund Arbeitgeber zur Einrichtung von Betriebskindergärten „verdonnern“ – denn für die Betreuung der Kindergartenkinder zeichneten die Kommunen verantwortlich. Eines der Mädchen hatte den Aspekt der Betriebskindergärten eingebracht, um Müttern den Verbleib im Berufsleben leichter zu machen. Wieder andere Fragen von Bildung und Ausbildung, beispielsweise die Ausbildungsplatzabgabe, würden gar nicht unbedingt politisch entschieden, sondern in Tarifverträgen ausgehandelt, informierte Griefahn weiter.


Einige „10unter25“-Teilnehmer und die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn
diskutierten zwei Stunden lang – die Themen Bildung und Kinderbetreuung nahmen
breiten Raum ein. Hinten, ganz rechts: Projektleiter Matthias Westermann.

Großes Interesse beider Seiten auch an persönlichen Lebensplanungen. Die Jugendlichen fanden heraus, dass Monika Griefahn es trotz stetiger aktiver Politik und einem Ministeramt geschafft hat, drei Kinder großzuziehen – mit Hilfe ihres Mannes und mit der Entscheidung, Teile ihres Gehalts für die Kinderbetreuung zur Verfügung zu stellen. Anders herum erfuhr die Abgeordnete, dass doch fast alle der etwa 20-Jährigen sich ein Leben mit eigenen Kindern vorstellten – unabhängig davon, ob die Berufe und Berufswünsche nun Bürokauffrau, Juristin oder Politiker waren.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de