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Zu der Einigung zwischen Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Bahnchef Hartmut Mehdorn über die Ausstellung zur Deportation von Kindern erklärt die Sprecherin der Arbeitsgruppe Kultur und Medien, Monika Griefahn, MdB:
Ich begrüße es, dass mit dem Einlenken von Hartmut Mehdorn die Ausstellung zur Deportation nun endlich kommen kann. Damit zeigt der Bahnchef, dass auch die Deutsche Bahn angemessene Sensibilität für die Aufarbeitung der eigenen Geschichte aufbringt.
Durch die Einbeziehung von Bahnhöfen als Ausstellungsorte werden Menschen heute an den gleichen öffentlichen Orten mit der Deportation der Kinder konfrontiert, an denen sie sich im Nationalsozialismus tatsächlich und vor allem öffentlich abgespielt hat. Es ist wichtig, die Erinnerung daran nicht in Museen zu verbannen, wenn sie ganz alltäglich wahrnehmbar gemacht werden muss. Ich freue mich, dass das nun auch Hartmut Mehdorn klar geworden zu sein scheint.
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