
Der 12-jährige Emir Mrkonja war der erste, der bei der
Feierstunde in Winsen (Luhe) seine Einbürgerungsurkunde
entgegennehmen konnte, aber auch andere freuten sich
gemeinsam mit Monika Griefahn über die deutsche
Staatsbürgerschaft.
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Für 56 Erwachsene und 23 Kinder aus dem Landkreis Harburg war es ein aufregender Tag: Sie bekamen am 14. September 2006 im Winsener Kreishaus die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. Der neue Landrat Joachim Bordt und Monika Griefahn begrüßten die neuen Staatsbürger im Rahmen einer Feierstunde.
Die neuen Staatsbürger bringen vielfältige Internationalität mit: Sie kommen aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien China, Ecuador, dem Iran, Jordanien, Kasachstan, dem Libanon, Marokko, Montenegro, Peru, von den Philippinen, aus Polen, Serbien, der Slowakei, Sri Lanka und aus der Türkei. Dass sie sich im Landkreis Harburg wohl fühlen und sich schnell einleben, das wünschten Joachim Bordt und Monika Griefahn zur Begrüßung.
Monika Griefahn rief in Erinnerung, dass das Zuwanderungsgesetz von 2005 die Integration von Ausländern und neuen deutschen Staatsbürgern fördert und einen gleichberechtigte Teilhabe am wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Leben ermöglichen will. Sie und auch der neue Landrat sprachen an, wie wichtig die Kenntnis der deutschen Sprache sei, soll Integration gelingen. Das setze auf der einen Seite ein Lernangebot, aber auf der anderen Seite auch den Willen zu lernen voraus.
Auch appellierten beide bei der Überreichung der Einbürgerungsurkunde und eines Grundgesetzes an jeden neuen Staatsbürger, sich auch gesellschaftlich zu engagieren, damit ein friedliches, von Toleranz geprägtes Zusammenleben gelingt. „Demokratie braucht aktive Staatsbürger“, erklärte Joachim Bordt, Menschen, die am gesellschaftlichen Leben teilnähmen und ihre Meinung äußerten. Und Monika Griefahn schloss ihre Ausführungen mit einer deutlichen Aufforderung: „Machen Sie mit!“
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