500 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland wollte die große Koalition fördern - und kann jetzt das Erreichen dieser Zielmarke verkünden. Im Landkreis Harburg erhielt das Frauen- und Mütterzentrum „Courage“ in Neu Wulmstorf den Zuschlag, im Landkreis Soltau-Fallingbostel kommt das Familienzentrum Schneverdingen in den Genuss der Bundesförderung. „Die Mehrgenerationenhäuser sind ein wichtiges Mosaiksteinchen im Zusammenhalt der Generationen“, freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn darüber, dass die ehrgeizigen Pläne des Bundes, flächendeckend Mehrgenerationenhäuser zu fördern, aufgegangen sind.
Aus insgesamt 1700 Bewerbungen wurden 500 Mehrgenerationenhäuser ausgewählt, die mit ihren Konzepten überzeugen konnten. Derzeit engagieren sich bundesweit Menschen fast jeden Alters in rund 8.000 attraktiven Angeboten in den Häusern.
Die Konzepte sollen für ein gegenseitiges Geben und Nehmen zwischen den Generationen und für Unterstützung im Alltag sorgen. Von dem regionalen Netz, das die Häuser knüpfen, sollen alle profitieren: Kinder, Jugendliche, Ältere, Familien und die Region. Mehrgenerationenhäuser sind offene Treffpunkte, die das Miteinander der Generationen beleben und familiennahe Dienstleistungen anbieten.
Über einen Zeitraum von fünf Jahren erhält jedes Haus jährlich 40.000 Euro an Förderung vom Bund und der Europäischen Union. Die EU hatte mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds dafür gesorgt, dass die Anzahl der Häuser im Aktionsprogramm der großen Koalition von zunächst 439 geplanten Häusern auf 500 aufgestockt werden konnte.