
(von links) SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn,
Klaus Kruse, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Schul-
land
heime e.V., SPD-Landtagsabgeordneter
Dieter Möhrmann,
Heinz Fänder, Vorsitzender des
Trägervereins, Claus-Peter
Kramer, Vorsitzender
der Arbeitsgemeinschaft Hamburger
Schullandheime.
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Ende April besuchte die Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn gemeinsam mit ihrem Landtagskollegen Dieter Möhrmann auf Einladung des Leiters Jens Spies das Schullandheim in Schneverdingen. Diese Einrichtung, eine von ca. 400 Schullandheimen in Deutschland, wird im Jahr 2006 ihr 80-jähriges Bestehen feiern. Die beiden Abgeordneten erfuhren, dass ca. 1,2 Millionen Schülerinnen und Schüler während ihrer Schulzeit mehrtägige Fahrten in Schullandheime unternehmen und dort eine besondere Form von Unterricht erfahren. Am Beispiel des Schneverdinger Schullandheims wurden in Anwesenheit von Claus-Peter Cramer, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schullandheime, und Klaus Kruse, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Schullandheime e.V. die pädagogischen Vorteile eines Aufenthalts im Schullandheim dargestellt.
Beeindruckt zeigten sich Monika Griefahn und Dieter Möhrmann von der multimedialen Ausstattung des Hauses. Dort wird die bewährte Schullandheimpädagogik mit den modernen Medien verknüpft. Es werden auch pädagogisch begleitete Projektwochen u.a. zur Berufsvorbereitung, zum Antiaggressionstraining und zur Ernährungslehre angeboten. Beliebt ist auch das „Moorevent“, eine Kombination aus interaktiver Naturkunde mit einer CD-ROM, gepaart mit Töpfern, Gruselgeschichten und einer Wanderung durch das Pietzmoor. Interessiert fragte Monika Griefahn nach den Angeboten des Schullandheims im Bereich der Ferien- und Wochenendfreizeiten, der Kommunions- und Konfirmationsvorbereitung.
Erörtert wurden auch die zunehmenden ökonomischen Schwierigkeiten der Schullandheime, die sich finanziell selber tragen müssen. Zu den Erschwernissen zählen z.B. der Schulfahrtenboykott von Hamburger Lehrern und die zunehmende Konkurrenz anderer Aufenthaltsangebote, die an Schulen herangetragen werden. Erörtert wurde auch die Frage, wie finanzielle Fördermittel des Bundes oder der EU für Schullandheime vor Ort eingeworben werden könnten. Ein erneuter Besuch wurde für den April 2006 zum 80. Geburtstag des Schullandheimes Schneverdingen in Aussicht gestellt.
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