
Herbert Küddelsmann, Monika Griefahn und Steffen Ahrens
(von links) beim Rundgang über den Campingplatz.
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Am 29. August 2005 stand ein ganz besonderer Punkt auf dem Sommertour-Plan: Monika Griefahn besuchte den Campingplatz „Böhmeschlucht“ in Vierde, gelegen zwischen Dorfmark und Bad Fallingbostel. Die Lokalpolitiker Karin Fedderke und Steffen Ahrens begleiteten die Bundestagsabgeordnete. Bei strahlendem Sonnenschein genossen sie beim Rundgang über den Campingplatz, der direkt an der Böhme in der tiefer gelegenen Böhmeschlucht liegt, die große Ruhe, Entenfamilien mit Anhang und idyllische Teiche mimt Seerosen zwischen den Standplätzen.
Schon längere Zeit wollte Monika Griefahn gern diesen Campingplatz besuchen, denn er wurde – als einer von 23 Campingplätzen in Niedersachsen – mit der Auszeichnung „Ecocamping Umweltmanagement“ ausgestattet. Damit wird das Engagement um den Umweltschutz gewürdigt. Doch vor der Auszeichnung lag die Arbeit: Ein Jahr lang hatte sich das Team vom Campingplatz „Böhmeschlucht“ gemeinsam mit Eigentümer Herbert Küddelsmann in diversen Workshops mit den Themen Müllvermeidung und Mülltrennung, Energiesparmaßnahmen, Umweltprogramm etc. bis hin zur Verbesserung der Servicequalität beschäftigt. Mit Erfolg. Vieles wurde schon vor den Workshops umgesetzt, andere Maßnahmen werden noch folgen. Es wird ein naturnaher Spielplatz entstehen und die Sanitäreinheiten werden von der Energietechnik her überarbeitet und auch wassersparend ausgestattet.
Das Projekt „Ecocamping Umweltmanagement“ stieß gleich bei Familie Küddelsmann auf offene Ohren, da sie ohnehin schon sehr um Umweltschutz bemüht waren. Der Campingplatz entstand aus der Umwandlung eines landwirtschaftlichen Betriebes und wuchs zu einem Campingplatz mit 155 Stellplätzen, wovon 45 als Touristplätze angeboten werden. Zum Platz gehört auch eine Gaststube mit 70 Plätzen, die gerne von Besuchern aus der Region in Anspruch genommen wird.
Erstaunt erfuhr Monika Griefahn, dass dieser idyllische Campingplatz besonders häufig von durchreisenden Campern in Anspruch genommen wird, z.B. von Skandinaviern auf dem Weg in den Süden und von Schweizern auf dem Weg in den Norden. Es sind aber auch viele Dauercamper vor Ort, die die besondere Ruhe dieses Platzes nicht missen möchten. Der Betrieb des Campingplatzes wird von der Familie Küddelsmann und Teilzeitkräften bewältigt. Auf ihre Frage nach den Zukunftsplanungen erfuhr Monika Greifahn, dass der Platz noch auf 163 Stellplätze erweitert werden sollte und Trinkwasser- sowie Abwasseranschlüsse an den Stellplätzen entstehen sollen. Außerdem soll eine Zeltweise für die Fans von Bett & Bike entstehen und die Angebote an Wassersportler weiter ausgebaut werden. Dies sind Pläne, die bei der Familie Küddelsmann schon lange auf dem Plan stehen, sie mussten jedoch erst ein mehrjähriges Genehmigungsverfahren durchlaufen.
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