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Pressemitteilung 04/2002
Donnerstag, 28. März 2002
 
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Stellungnahme zu verschiedenen Verkehrsprojekten im Rahmen der Planungen und Beratungen zur Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans

8 c) aktuelle Probleme im Kreuzungsbereich B 404 / A 25 / B 5
Ein Problem ergibt sich im Kreuzungsbereich der B 404 / A 25 / B 5. Hier kommt es regelmäßig zu Staus im Bereich der beiden Ampelanlagen, insbesondere im Kreuzungsbereich B 404 / A 25. Auch wenn dieser Bereich in Schleswig-Holstein und damit außerhalb meines Wahlkreises liegt, hat die Verkehrssituation Auswirkung bis auf niedersächsisches Gebiet. Es kommt vom Kreuzungsbereich B 404 / A 25 ausgehend häufig zu kilometerlangen Rückstaus auf der B 404, die bis über die Elbe reichen und sogar einen Rückstau auf der Elbuferstraße in Rönne bewirken, weil die Auffahrt auf die B 404 nicht gewährleistet ist. Vorgeschlagen hat die Samtgemeinde Elbmarsch, die vorhandene Ampelkreuzung durch ein Brückenbauwerk zu ersetzen. Das Bundesministerium für Verkehr hat zu diesem Themenbereich bereits Stellung bezogen (Geschäftszeichen S 21 / 40.25.77-1404/7E01, Schreiben vom 5. September 2001) und die Straßenbauverwaltung des Landes Schleswig-Holstein um Prüfung gebeten, inwieweit mit verkehrstechnischen Maßnahmen die Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes A 25 / B 404 verbessert werden kann. Das Bundesverkehrsministerium sieht diese Frage auch in Zusammenhang mit der geplanten Ortsumgehung Geesthacht.

Ich kann die Bemühungen nur unterstützen, hier zu einer Lösung zu kommen, da aufgrund steigender Verkehrsströme mit einer weiteren Verschärfung der Situation zu rechnen ist.

 

9. Lärmschutz an bestehenden Autobahnen, Bundesstraßen und an Eisenbahnstrecken des Bundes

Aus meiner Wahlkreisarbeit kann ich berichten, dass das Thema Lärmschutz für viele Bürgerinnen und Bürger einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Ein besonderer Schwerpunkt auch bei den Bürgeranfragen aus meinem Wahlkreis liegt im nachträglichen Lärmschutz an Autobahnen, Bundesstraßen und Eisenbahnstrecken des Bundes. Es ist sicherlich richtig, dass beim Neubau von Verkehrswegen andere und strengere Maßstäbe angelegt werden als bei schon bestehenden. Dennoch ist vielfach zu beobachten, dass im Transitland Deutschland der Verkehr enorm zunimmt und sich auch bei der Nutzung vorhandener Verkehrswege eine zum Teil unerträgliche und zum Teil gesundheitsschädliche Lärmbelastung ergibt. Die Anstrengungen der Bundesregierung, die seit 1998 erstmals auch Gelder für nachträglichen Lärmschutz an Schienenstrecken zur Verfügung stellt, sind zu loben. Mit einem Betrag von rund 100 Mio. DM = ca. 51 Mio. Euro jährlich sind allerdings in der Tat nur die "Vordringlichsten Härtefälle" zu lösen oder zu lindern. Wünschenswert wäre eine Aufstockung des Betrages, auch wenn immer klar bleiben muss, dass man die Versäumnisse von Jahrzehnten nicht in wenigen Jahren aufholen kann.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de