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Pressemitteilung 14/2002
Donnerstag, 27. Juni 2002
 
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Aktuelle Fragen der Landwirtschaftspolitik - Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Gerald Thalheim besuchte den Hof Cordes in Wesel und diskutierte mit dem Arbeitskreis interessierter Landwirte

Auf Einladung von Monika Griefahn MdB war Dr. Gerald Thalheim MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, in den Landkreis Harburg gekommen, um sich vor Ort ein Bild zu machen und mit dem Arbeitskreis interessierter Landwirte zu diskutieren.

Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Herr Parl. Staatssekretär Dr. Gerald Thalheim, Christian Neven vom Arbeitskreis interessierter Landwirte und Monika Griefahn MdB
Herr Parl. Staatssekretär Dr. Thalheim,
Christian Neven vom Arbeitskreis
interessierter Landwirte und
Monika Griefahn MdB (v.l.n.r.)

Zunächst besuchte Dr. Thalheim den Hof Cordes in Wesel. Christian und Heinz-Hermann Cordes führten über den Hof und erläuterten ihre Arbeit. Standbein des Hofes ist die Schweinezucht und der Anbau von Futtermitteln. Das produzierte Qualitätsfleisch wird in einer Buchholzer Schlachterei verkauft. Kurze Wege vom Erzeuger zum Verbraucher und ein hoher Qualitätsstandard sind seit Jahren garantiert. Neu ist dagegen der Anbau von Heidelbeeren. Das im Rahmen der Heidepflegemaßnahmen beim Abplaggen der Heide anfallende Heidekraut wird seit kurzem vom Hof aufgenommen und für die Anlage einer Heidelbeerplantage genutzt. Mit vor Ort war auch Herr R. Böttcher, Abteilungsleiter Naturschutz / Landschaftspflege des Landkreises Harburg.Der Hof Cordes kooperiert in dieser Frage mit dem Landkreis Harburg.

Anschließend stellte sich der Staatssekretär nach den einführenden Worten von Monika Griefahn MdB (siehe unten) in einer Veranstaltung in Rosengarten-Nenndorf mit dem Arbeitskreis interessierter Landwirte den Fragen der Landwirte.

Dr. Thalheim stellte fest, der Nitrofen-Skandal, für den einige wenige schwarze Schafe die Verantwortung trügen, habe unweigerlich die Glaubwürdigkeit der gesamten Nahrungsmittelbranche beeinträchtigt. In dem betreffenden Futtermittelbetrieb in Malchin seien die primitivsten rechtlichen Regelungen verletzt worden. Die Bundesregierung wolle mit dem Verbraucherinformationsgesetz für mehr Transparenz sorgen, die Union verhindere dies jedoch.

In der Diskussion mit den Landwirten ging es vor allem um die Zukunft der Milchquote, die Möglichkeit der Übertragung von Milchquoten und die Bestimmungen des Planzenschutzgesetzes, das seit 1986 gilt. Staatssekretär Dr. Thalheim sprach sich für den Einsatz von abdriftmindernder Technik duch die Landwirte aus.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de