Die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn setzt
sich seit langem dafür ein, die Verkehrsinfrastruktur im Landkreis
nachhaltig zu verbessern. Eine gute Verkehrsanbindung kommt unmittelbar
den Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere auch den Hamburg-Pendlern
und den Wirtschaftsbetrieben zugute.
Als konkrete Verkehrsprojekte sind hier insbesondere
zu nennen:
B 75 neu Ortsumgehung Dibbersen
Als ein großes Problem im Straßennetz brennt vor
allem den Buchholzern seit Jahren und Jahrzehnten das Thema "Ortsumgehung
Dibbersen" unter den Nägeln. Mit den Jahren wurde der Verkehrsstrom
immer größer, der Verkehrsfluss immer zäher und die Situation immer
unhaltbarer. Mit der Eröffnung von Möbel-Kraft droht die Situation
zu eskalieren. Leider konnten sich die beteiligten Gemeinden in
der Vergangenheit nicht auf eine gemeinsame Variante einigen, im
Gesprächen waren mehrere Ost- und Westumgehungsvarianten. Monika
Griefahn unterstützt hier die Bemühungen, vor Ort zu einer Einigung
zu kommen, und wird sich für eine möglichst schnelle Umsetzung des
Verkehrsprojekts einsetzen. Die SPD-Fraktion im Buchholzer Stadtrat
hat jüngst einen Vorschlag unterbreitet, wie die Ortsumgehung effizient
und kostensparend verwirklicht werden kann. In Buchholz wird eine
private Vorfinanzierung des Verkehrsprojekts diskutiert, um möglichst
schnell Abhilfe zu schaffen. Auch wird eine Variante vorgeschlagen,
die Rosengarten weniger berührt. Monika Griefahn bemüht sich darum,
dass das Verkehrsprojekt bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans
berücksichtigt wird. Das vom Bund noch zu entwickelnde und dann
durchzuführende Bewertungsverfahren läuft 2001 und 2002; mit dem
neuen Verkehrswegeplan ist etwa 2003 zu rechnen. Verkehrsprojekte,
für die schon die Planfeststellung gelaufen ist, sind vorrangig.
Deshalb ist es nachteilig, dass nach 20-jähriger Diskussion die
Planungen nicht vorankommen. Auch der Ministerpräsident und die
Verkehrsminister sind aktiv eingebunden. Mit der Neuwahl der beiden
Bürgermeister in Rosengarten und Buchholz muss jetzt der Knoten
durchtrennt werden.
Das 3. Gleis zwischen
Stelle und Lüneburg
Die
Eisenbahnstrecke Hamburg-Hannover gehört zu den meistbefahrenen
Eisenbahnstrecken im Bundesgebiet. Neben der Strecke Hamburg-Bremen
handelt es sich um eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen in
Nord-Süd-Richtung. Die zunehmende Integration Skandinaviens in die
EU wird zu einem weiter steigenden Verkehrsaufkommen führen. Die
Kapazitätsgrenze der Strecke Hamburg-Hannover ist seit langem erreicht.
Verspätungen, Warten auf Überholung, Schwierigkeiten bei der Fahrplanerstellung
sind an der Tagesordnung. Insbesondere der Nahverkehr mit den Stadt-
und Regionalexpresszügen leidet unter der Überlastung.
Über 20 Jahren wurde im Landkreis Harburg der Bau
eines 3. Gleises zwischen Stelle und Lüneburg diskutiert. Es wurde
jedoch nur geredet und nichts passierte. So hat z.B. die alte CDU/CSU/FDP-Bundesregierung
das 3. Gleis nicht in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen.
Nach
nur 17 Monaten ist es der Bundestagsabgeordneten Monika Griefahn
gemeinsam mit anderen SPD-Politikern durch intensive Lobbyarbeit
gelungen, die Finanzierung für das Verkehrsprojekt 3. Gleis in Höhe
von 383 Millionen Mark sicherzustellen. In dem vom damaligen Bundesminister
für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Reinhard Klimmt vorgelegten
Anti-Stau-Programm ist das 3. Gleises als eines von neun Schienenverkehrsprojekten
enthalten. Das 3. Gleis zwischen Stelle und Lüneburg ist sogar das
einzige norddeutsche Schienenverkehrsprojekt, das berücksichtigt
wurde. Diverse Schreiben und zahlreiche Gespräche Monika Griefahns
mit dem früheren Bundesverkehrsminister Franz Müntefering, dem jetzigen
Verkehrsminister Kurt Bodewig, dem zuständigen Parlamentarischen
Staatssekretär Lothar Ibrügger, dem früheren Bahnchef Dr. Johannes
Ludewig, dem jetzigen Bahnchef Hartmut Mehdorn, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden
Dr. Peter Struck sowie mit allen örtlichen SPD-Bundes- und Landtagsabgeordneten
sowie mit der SPD-Kreistagsfraktion haben das Projekt entscheidend
vorangebracht. Die Aufnahme in dieses Sonderprogramm ist gerade
deshalb von herausragender Bedeutung, weil die alte CDU/CSU/FDP-Bundesregierung
einen Bundes-verkehrswegeplan hinterlassen hat, der mit rund 100
Milliarden Mark heillos unterfinanziert war und deshalb viele baureife
Projekte aufgrund mangelnder Finanzausstattung trotzdem keine Chance
haben, verwirklicht zu werden. Das 3. Gleis war bislang überhaupt
nicht im Bundesverkehrswegeplan enthalten, geschweige denn die Finanzierung
gesichert.
Monika Griefahn begrüßt das Anti-Stau-Programm:
"Die gemeinsamen Anstrengungen der örtlichen SPD-Bundes- und Landtagsabgeordneten
sowie der SPD-Kreistagsfraktion tragen nun ihre Früchte. Nach jahrzehntelangem
Stillstand ist nun Bewegung in die Verkehrspolitik des Lkr. Harburg
gekommen. Der Bau des 3. Gleises ist Voraussetzung für Kapazitätsausweitungen
und Verbesserungen im Nahverkehr. Wir müssen uns sputen, für das
3. Gleis bis Ende 2002 nach der Umweltverträglichkeitsprüfung das
notwendige Planfeststellungsverfahren abzuschließen. Nachdem jahrzehntelang
nur geredet wurde, muss möglichst bis Ende 2002 / Anfang 2003 die
wichtige und notwendige Baureife des Projekts 3. Gleis erreicht
werden. Ab 2003 kann dann gebaut werden. Nachdem die CDU das Projekt
schon totgesagt hatte, ist es ein toller Erfolg, dass wir durch
eine gemeinsame Aktion die Finanzierung sichergestellt haben."
Die drei SPD-Landtagsabgeordneten Uwe Harden, Silva Seeler und Brigitte
Somfleth haben inzwischen erreicht, dass das Land Niedersachsen
eine großen Teil der Kosten für das Planfeststellungsverfahren für
das 3. Gleis vorfinanziert. Das Verkehrsprojekt ist also endlich
auf einem guten Weg.
Weitere und detailliertere Informationen zum 3.
Gleis in dem Artikel "Grundlegende Informationen
zum 3. Gleis".