AKTIONSKREIS "Gesicht zeigen! im Landkreis Harburg"
   



Mehr Informationen:
.
.
.
„Gesicht zeigen!“ im Wahlkreis
„Gesicht zeigen!“ bundesweit
Checkliste gegen rechte Parolen
Gesicht zeigen!

Meldungen über rechtsextrem motivierte Gewalttaten gibt es fast jeden Tag – auch in meinem Wahlkreis hat es Übergriffe gegeben - oder angebliche Geburtstagsfeiern, die de facto Rechtsrock-Konzerte waren. Der Aktionskreis „Gesicht zeigen! im Landkreis Harburg“ will Jugendliche für die Engstirnigkeit rechtsextremer Ideologien sensibilisieren. Rund 150 Menschen unterstützen den Aktionskreis.

April 2008
Zeitzeugen Fritz Bringmann und Gina Bormann zu Gast in der Realschule Neu Wulmstorf
Zusammen mit dem Aktionskreis „Gesicht zeigen! im Landkreis Harburg“ veranstaltete die Realschule Vierkaten in Neu Wulmstorf eine überaus interessante Doppelstunde. Auf Vermittlung des Aktionskreises waren die beiden Zeitzeugen Fritz Bringmann aus Neumünster und Gina Bormann aus Buchholz an der Schule zu Gast. Schulleiterin Heiderose Wilken hatte das Schulforum für Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen vorbereitet. ( weiter... )
Januar 2008
NPD-Demo in Meckelfeld - Diskussion um den richtigen Umgang mit Rechtsextremisten
Am 20. Januar hat die NPD in Meckelfeld eine Kundgebung abgehalten. Sie hat bereits im Vorfeld in der Gemeinde Seevetal für Diskussionen über den richtigen Umgang mit einer solchen Veranstaltung gesorgt. Im Nachgang hatte der Aktionskreis „Gesicht zeigen!“ zusammen mit dem Präventionsrat Seevetal am 30.1.08 zu einer Diskussion zum Thema eingeladen. Die ev. Kirche in Meckelfeld unterstützte diese Nachbearbeitung und stellte ihr Gemeindehaus für das Treffen zur Verfügung. ( weiter... )
November 2007
Die falsche Musik gehört
Günter Discher ist seit 70 Jahren begeisterter Anhänger der Swing-Musik. Dass ihn dieses harmlose Hobby sogar ins KZ brachte, davon erzählte der 82-jährgie Hamburger Schülerinnen und Schülern der Tostedter Erich-Kästner-Realschule auf Vermittlung des Aktionskreises "Gesicht zeigen!". ( weiter... )
Oktober 2007
Kurt Goldstein verstorben
Noch im Juli war der Auschwitz-Überlebende Kurt Goldstein zu mehreren Diskussionen mit Schülern in Buchholz, Schneverdingen und Tostedt zu Gast, im September nun teilte das internationale Auschwitz-Komitee mit, dass Goldstein mit 92 Jahren gestorben ist. ( weiter... )
Mai 2007
„Gesicht zeigen!“-Treffen mit Gästen aus Dörverden
Berichte über das Treffen am 15. Mai 2007 von Herr von Holdt (Polizei Buchholz), Karin Meyer u. Bernwart Nüttgens (Gemeinde Dörverden) und dem Arbeitsbericht Aktionskreis ( weiter... )
Januar 2007, Buchholz
Ausstellung
Vom 9. bis zum 26. Januar 2007 zeigt der Aktionskreis "Gesicht zeigen! im Landkreis Harburg" derzeit die Ausstellung "Verfassungsschutz gegen Rechtsextremismus - Demokratie schützen" des niedersächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz in der Empore Buchholz. ( weiter... )
Dezember 2006, Buchholz
Rechtsextremismus entlarven
Der Aktionskreis "Gesicht zeigen! im Landkreis Harburg" und das niedersächsische Landesamt für Verfassungsschutz wollen mit der Wanderausstellung "Verfassungsschutz gegen Rechtsextremismus ... Demokratie schützen" über die Szene aufklären. ( weiter... )
Juli 2006, Buchholz
Zeitzeuge
91-Jahre alt und eine Tätowierung auf dem Arm: In diesem Fall hat das Tattoo nichts mit Modeerscheinungen zu tun: Eingestochen in dem linken Arm von Kurt Goldstein ist die Häftlingsnummer, die der jetzige Ehrenvorsitzende des Internationalen Auschwitz-Kommittees bei seiner Ankunft in dem Konzentrationslager erhielt. Vor Harburger Schülern erzählt er aus seinem Leben. ( weiter... )
März 2006, Buchholz
Lesung
Stilles Entsetzen war die Reaktion der Zuhörer auf die Lesung mit Autor Jochen Missfeldt, der in Buchholz im Rahmen der „Aktionswoche gegen Rassismus“ aus seinem Buch „Steilküste“ vortrug. Darin hat er eine Hinrichtung wegen Fahnenflucht durch das deutsche Militär noch nach der bedingungslosen Kapitulation im Mai 1945 fiktional aufgearbeitet. ( weiter... )
September 2005, Walsrode
Rechtsextreme Musik
130 überwiegend Jugendliche wollten im Walsroder Bistro „Alexander’s“ mit Gast Sebastian Krumbiegel („Die Prinzen“) über die so genannte neue „Neue deutsche Welle“ - also insbesondere über rechtsgerichteten HipHop – diskutieren. Rund zehn Neonazis störten die Veranstaltung. ( weiter... )
Januar 2004, Buchholz
Zeitzeuge
Das Verteilen von Flugblättern gegen Hitler wurde Fritz Bringmann zum Verhängnis: Als politischer Gefangener kam der 1918 Geborene in verschiedene Konzentrationslager, überlebte und wurde schließlich in Neuengamme befreit. Er berichtete auf Einladung des Aktionskreises, der Stadt Buchholz und der Zivildienstschule Buchholz aus seinem Leben.
November 2003, Rosengarten-Nenndorf
Vortrag
Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Innenexperte Sebastian Edathy war im Landkreis zu Gast. Er beschäftigt sich bereits seit Langem mit der rechtsextremistischen Szene in Deutschland und lieferte mit seinem Vortrag viele wissenswerte Informationen. Auch Anhänger der rechten Szene hatten sich ins Publikum gemischt und störten den Vortrag zum Beispiel mit einem Handy-Klingelton. ( weiter... )
April 2003, Tostedt
Zeitzeuge
Über sein Leben als jüdischer Widerstandskämpfer berichtete der Auschwitz-Überlebende Kurt Goldstein bei der Johannesgemeinde in Tostedt. Eingeladen hatten der Aktionskreis „Gesicht zeigen!“ und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten. ( weiter... )
März 2003, Rosengarten-Nenndorf
Jugendarbeit
Jugendliche brauchen Perspektive, sollen sie nicht den einfachen Lösungsvorschlägen der rechten Ideologen aufsitzen. Diskutiert wurde speziell für den Landkreis Harburg, was und wie viel Kommunen an Jugendarbeit leisten können. Drängendste Frage und Titel der Veranstaltung war „Können wir uns WENIGER Jugendarbeit leisten?“
Mai 2002, Winsen
Konzert „Coincidence“
Esther Bejerano war Mitglied im Mädchenorchester Auschwitz-Birkenau. Damit ist sie auf historische Weise im kulturpolitischen Engagement vereint mit ihrer Tochter Edna, die Sängerin ist. Gemeinsam schlagen sie eine Brücke zwischen Vergangenheitsbewältigung und zukunftsgerichteter antifaschistischer Aufklärung. ( weiter... )
April 2002, Fleestedt
Filmvorführung
„Aus der Gefahr Neues erkennen“ war das Thema einer Zeitzeugenveranstaltung mit Ruth Alice von Bismarck (Schwester der Verlobten des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer) in der Christuskirche in Fleestedt. Gezeigt wurde ein Film über Bonhoeffer (1906 – 1945). Eine Diskussion schloss sich an.
Februar 2002, Buchholz
Ausstellung
Rund ein Jahr nach den Anschlägen auf das World Trade Center redet die Welt über extremistische Islamisten. Die Ausstellung „Demokratie ist verletzlich“ des Bundesamtes für Verfassungsschutz in Buchholz soll ins Gedächtnis rufen, dass deswegen neonazistischer Rechtsextremismus nicht verschwunden ist. ( weiter... )
September 2001, Buchholz
Auftaktveranstaltung
Gemeinsam mit zahlreichen Vereinen und Organisationen der Region feierte der neue Aktionskreis „Gesicht zeigen! im Landkreis Harburg“ seine Gründung. ( weiter... )
März 2001, Nenndorf
Verhaltenstraining
Sie stören Veranstaltungen, pöbeln, werden gewalttätig. Das hat der Aktionskreis am eigenen Leib erlebt, davon ist in den Zeitungen zu lesen. Grund genug für den Aktionskreis, ein Verhaltenstraining im Umgang mit Rechtsextremisten anzubieten. Nach einem Vortrag wurden Konflikt-Szenen nachgespielt, so beispielsweise eine Stammtischszene mit ausländerfeindlichen Äußerungen. Daran erprobten die Anwesenden verschiedene Verhaltensstrategien.


letzte Aktualisierung: 28.09.2008